Vascular International in Pontresina Januar 2012

„Alle Jahre wieder" könnte es schon für die traditionellen Vascular International Kurse von 21. bis 28. Januar 2012 in Pontresina heissen! Die großzügigen Räumlichkeiten des Rondo Kongresszentrums – mit Panoramablick auf die umliegenden, schneebedeckten Berge – boten die ideale Lernatmosphäre für die insgesamt 68 Teilnehmer.
Der Grundkurs „Offene und endovaskuläre Basistechniken" war hinsichtlich des fachlichen, nationalen und sprachlichen Backgrounds der Kursteilnehmer besonders bunt gemischt. In der Masterclass stand das „Hands-on"- Training" an den Aorten- und Carotis-Modellen im Mittelpunkt. In den zwei intensiven Kursen schätzten die Teilnehmer wie auch die Tutoren und Kooperationspartner gleichermaßen den offenen und angeregten Diskurs – der abends auch beim gemütlichen Beisammensein fortgesetzt wurde. An dieser Stelle möchten wir uns bei den vielen treuen Industriepartnern bedanken, welche die Kurse durch ihr Mitwirken möglich machen. (Fotos: Grundkurs Masterclass)
Lesen Sie hier das Feedback einiger Kursteilnehmer und am Schluss ein Interview mit einem Masterclass Teilnehmer aus Brasilien:
Kursleiter Jürg Schmidli, Leiter der Gefässchirurgie am Inselspital Bern: „Im Grundkurs lernen die Teilnehmer das 1x1 der Gefässchirurgie. Wichtig für mich als Kursleiter ist das Teaching in Stufen, wie das Beobachten anhand der Demonstrations-Operation über Bildschirm, laufende Korrekturen durch Tutoren und die Qualitätskontrolle der Gefässnähte. Das Kursprogramm ist so gestaltet, dass der Schwierigkeitsgrad laufend zunimmt. Die Teilnehmer waren sehr motiviert, was zu einer besonderen Atmosphäre im Übungsraum führte. Das äusserst positive Feedback am Schluss des Kurses hat mir bestätigt, das wir von Vascular International das Richtige machen."
Tutor George Heller, Facharzt für Gefässchirurgie, Kantonsspital Chur:
„Das ganz Besondere an diesem Nahtkurs ist, dass man ‚real life' gefässchirurgische Techniken üben kann. Und nicht, wie es früher war, ohne adäquate Technik ausgeführt hat. Der Kurs vermittelt von Anfang an gute Grundlagen, die in den drei Tagen an lebensechten Modellen praktisch angewandt werden."
Sarah Onida, surgical trainee, first year, St. Mary's Hospital London: „I have found the course very useful to me, particularly with the theory behind and the approach to vascular anastomoses and bypass grafting. It has certainly improved my skills by allowing me to practise on actual tissue. I think it will benefit me both in getting involved in theatre as well as assisting better in terms of understanding the background behind it. The teachers were excellent. And since the course was in German, they made sure that I can understand what was going."
Christian Kovats, Ausbildung Allg. Chirurgie, Krankenhaus "Göttlicher Heiland" Wien: „Meine Erwartungen an den Kurs sind vollständig erfüllt worden. Ich habe sehr viel geübt, viele Anastamosen und Patches genäht. Das was ich auch dazugelernt habe, sind Nahttechniken wie die End-zu-End-Anastomose."
Schwerwin Talimi, Facharzt für Urologie, Kantonspital Baden: „Was mir sehr gut gefallen hat, sind die hervorragende Atmosphäre, die praktischen Übungen und die Möglichkeit, viele Kollegen zu fragen, die lange schon im Beruf als Gefässchirurgen tätig sind."
Hannes Hönigsperger, Assistenzart Allg. Chirurgie, „Evangelisches Krankenhaus" Wien: „Besonders toll fand ich, dass man an den Modellen genau das üben kann, was in der Realität besonders schwierig ist oder wo man als „junger Chirurg" gar nicht ran darf. Hier bekommt man aber die Möglichkeit, neue Fertigkeiten zu lernen und auch deutliche Fortschritte in relativ kurzer Zeit machen zu können."
Markus Niemeyer, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Oberarzt am Klinikum rechts der Isar, München. „Ich werde sicher in meiner Zukunft nicht besonders viele Anastomosen nähen, aber das Komplikationsmanagement bei Gefässverletzung ist auch in unserem Fachgebiet sehr wichtig. Das Üben der Feinmotorik hat mir sehr viel gebracht."
Interview with Fabio Santo from Sao Paulo, Brazil, participant of the Pontresina 2012 Masterclass
Toni Meile, GM Vascular International: Mr. Santo, how did you hear about VI-courses?
„My mentor, Dr. de Luccia (Masterclass participant in Pontresina 2010 ) told me about the courses in Pontresina".
How come you took the long journey from Brazil?
"Dr. de Luccia told us (Fabio was joined by his colleague Inez Ohashi Torres) that this course was superb. Even as an experienced vascular surgeon he did learn many things, so he recommended strongly to participate. We prefer to travel to Europe versus travelling to the US,... and we saw snow and ice for the first time in our lives."
What are the main advantages for you now, as you have attended the Masterclass in Pontresina?
"I learned the parachute technique, which I will apply now in my daily work, as well as the Allenberg stitch and I learned a lot of tips and tricks. This course has clearly improved and completed my technique. I liked the endovascular training as well. We are looking for opportunities to train difficult procedures, before operating the patient."
Will you recommend the Masterclass?
"Yes, of course I will talk to interested residents. I'm also interested in teaching and would very much like to cooperate with Vascular International. I want to discuss with my mentor Dr. de Luccia, in order to start something like this in Brazil."
Thank you Mr. Santo
Mr. Fabio Santo with his colleague Mrs. Inez Ohashi Torres and Hans-Henning Eckstein (left, president of Vascular International Foundation)
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