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2000 bis heute
  Qualitätsförderung in der Gefässchirurgie

Im Jahr 2000 sind wir umgezogen nach Pontresina, auf die andere Seite der Schweizer Alpen. Damit wurde auch eine Logoänderung nötig. Wir wollten nach 10 Jahren und zum Millenniumswechsel ein neues Zeichen setzen. Die gesamten Arbeitsplätze waren jetzt erstmals in voll beweglichen Containern organisiert, was den Montageaufwand um die Hälfte reduzierte und noch bessere Arbeitsbedingungen bot. Das Arbeitsumfeld entspricht jetzt auch dem Hightech-Standard der Vaskular-Kurse und hat die gute Arbeitsqualität entsprechend gefördert. Einige vermissen die Zermatt-spezifische Atmosphäre trotzdem noch etwas. Zu unserem Jubiläumsjahr hatten wir interessante Gäste eingeladen, während unserer Kurse einen Vortrag zu halten: Prof. Alain Branchereau, Marseille, Prof. Jaap Buth, Eindhoven, Prof. Roberto Chiesa, Mailand, Prof. Csaba Czsinich, Budapest, und Lars Norgren, Lund. Auch nach diesem Pontresina Workshop wurde wieder ein Kurs "Zugangswege" in Zürich organisiert. Mit dem Endomodell haben wir im April an einem Ausbildungskurs für angehende Gefässchirurgen an der Universität Créteil/ Paris teilgenommen.

2001 haben die Kurse einen neuen Höhepunkt erreicht. Die nochmals perfektionierte technische Ausrüstung der Arbeitsplätze und die wieder fortgeführte Tradition der "Kursabende" haben wesentlich dazu beigetragen. Die Athmosphäre im Workshop-Saal, das Wetter und der Schnee, die Teilnehmer und Tutoren - es passte einfach alles! Wir hatten auch dieses Jahr wichtige Gäste: PD Dr. Markus Enzler, Zürich, der Organisator des diesjährigen ESVS-Kongresses in Luzern, Prof. Dr. Csaba Czsinich, Budapest und Prof. Dr. John Wolfe, London.

Es wurde entschieden, im Jahr 2002 erstmals einen europäischen Kurs auf Englisch auszuschreiben und anzubieten. Prof. John Wolfe und das eingespielte Vaskular-Team werden den "European Vascular Workshop" anschliessend an die deutschsprachigen Kurse durchführen. Natürlich haben wir unser Kurslogo daher nochmals ergänzt. Das Vaskular-Gründerteam und deren langjährige Mitstreiter sind nach wie vor mit Begeisterung dabei. Sie haben die Vascular-Kurse zur heutigen Bedeutung gebracht. Im Laufe der Jahre wurde auf allen Ebenen – medizinisch, didaktisch, konzeptionell, organisatorisch und beim Modellbau – enorme Entwicklungsarbeit geleistet und mit grosser finanzieller Hilfe unserer Industriepartner in die Praxis umgesetzt. Die wirklichkeitsnahen Modelle und Arbeitsplätze ermöglichen heute auch das strahlungsfreie Üben der neusten Operationsmethoden der endovaskulären Chirurgie. Mit bereits 21 durchgeführten Kursen auf Deutsch, 2 auf Französisch und 9 auf Italienisch, haben wir schon einiges beigetragen zur Qualitätsförderung und -sicherung in der Gefässchirurgie in Europa und wir sind bereit für mehr.

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