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Entstehung
  Erster Kurs 1991

Prof. Dr. med. Jens-Rainer Allenberg, Universitätsklinik Heidelberg, Prof. Dr. med. Georg  Hagmüller, Wilhelminenspital Wien, und Prof. Dr. med. Jon Largiadèr, Klinik im Park Zürich, hatten die Idee, in praktischen Kursen ihre Operations- u. Nahttechniken an junge Kollegen weiterzugeben. Die Betonung auf praktisch war sehr wichtig, da es schon genügend theoretische Weiterbil-dungsmölichkeiten gab. Man hatte den Anspruch, etwas Aussergewöhnliches (Rahmen und Ort der Veranstaltung, Art und Weise der Wissensvermittlung etc.) organisieren zu wollen, das die Kollegen auch motiviert, an diesen Kursen teilzunehmen.

                 

Im Dezember 1990 wurde die Kursidee zum ersten Mal mit Partnern der Industrie besprochen und, nach kurzer Abklärung, entschied man noch im Dezember, den ersten Vascular-Kurs im April 1991 durchzuführen. Die damals gestartete Zusammenarbeit mit dem Anatomischen Institut der Universität Zürich (Institutsleiter Prof. Peter Groscurth und Präparator und "Modellbauer" Axel Lang) für die Entwicklung der Modelle und Phantome und Toni Meile (med connect) und Albert Panzeri (heute: Guidant Schweiz AG) für die Projekt-Realisierung und Kursorganisation sowie Othmar Keel für die Video-Technik und Infrastruktur-Entwicklung und Bau, besteht bis heute und ist sehr erfolgreich.

           

Als Kursort wurde Zermatt gewählt, nicht zuletzt wegen der wunderschönen Lage und der Möglichkeit, sich auch nach Ostern noch seine Fitness im Schnee zu erhalten oder aufzubauen. Der erste Kurs 1991 wurde in knapp 4 Monaten auf die Beine gestellt und war als Pilotkurs gedacht. Wir wollten Erfahrungen sammeln und das Feedback der Teilnehmer hören, um das weitere Vorgehen zu planen. Trotz der kurzfristigen Ankündigung hatten wir ein volles Haus, und die Teilnehmer haben uns aufgefordert (Fragebogen), dieses Konzept weiterzuführen! Unser erster Gast war Dr. Ernst Schneider vom Unispital Zürich (er ist uns bis heute mit attraktiven Referaten treu geblieben). Auch die Industriepartner haben uns zu verstehen gegeben, dass sie dieses Weiterbildungskonzept weiterhin unterstützen werden.

                

In diesem 1. Kurs machten wir nur Brettübungen und Indikationen am Bein-Modell, in einer behelfsmässig geheizten Tennishalle an normalen Tischen mit normalen Stühlen und Tischlampen. Die spezielle Athmosphäre (familiär, Aufbruch zu Neuem, Pilotprojekt etc.) hat diesen Kurs für viele zum unvergesslichen Ereignis werden lassen und die "Kämpfer der ersten Stunde" motiviert, weiterzumachen und nach neuen Wegen der Aus- u. Fortbildung zu suchen.


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